Miniaturisierte Systeme

Ausbau der Schlüsseltechnologien für die integrierten miniaturisierten Systeme für die Mobilität der Zukunft
Mikrosysteme stehen heute einerseits vor der Herausforderung, die zu verarbeitende Informationsmenge deutlich zu steigern. Andererseits wachsen aber Anforderungen, die Produktionskosten der Systeme zu senken und gleichzeitig ihre Einbindung in intelligente Vernetzungen zu erhöhen. Mit der Nanoelektronik bieten sich für die Industrie heute neue Chancen beispielsweise bei der Sensorik aber auch bezüglich der reduzierten Leistungsaufnahme im Automobil, diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Die Einbindung von Nanoelektronik in integrierte miniaturisierte Systeme, wie sie z.B. im Bereich des fahrerlosen Fahrens benötigt werden, können über zwei Entwicklungspfade realisiert werden. Zum einen ist im Rahmen eines „beyond CMOS“-Ansatzes nach neuen Materialien zu suchen, die die für die Nanoelektronik notwendigen Eigenschaften aufweisen. Zum anderen ist über die als „More than Moore“-Ansätze bezeichnete Funktionserweiterung der miniaturisierten Systeme eine funktionale Anreicherung der einzelnen Systeme zu realisieren, in dem bspw. Funktionen wie „Power Supply“ oder „Connectivity“ zusätzlich einbezogen werden.

Der ForschungsCampus zielt entsprechend auf die Erforschung und Entwicklung der Voraussetzungen für integrierte miniaturisierte Systeme der Zukunft über eine Erforschung der Möglichkeiten der Nanoelektronik ab. Folgende Themen stehen hierbei im Zentrum der Forschungsarbeiten:

  • Die Funktionserweiterung durch eine intensive Nutzung der Nanoelektronik für Anwendungen im Bereich Mobilität.
  • Darüber hinaus sollen die Potentiale von integrierten miniaturisierten Systemen z.B. über den Einsatz neuer Materialien bearbeitet werden und auf die Bedarfe der individualisierten nachhaltigen Mobilität von Morgen ausgerichtet werden.